Soziale Netzwerke liegen im Trend – auch bei Politikern. Immer mehr Mandatsträger nutzen die neuen Medien, um die Welt an ihren Gedanken teilhaben zu lassen. Aber viele von ihnen unterschätzen die Dynamik von Twitter, Facebook und Co. Jüngstes Beispiel: CDU-Abgeordnete Erika Steinbach mit ihrem Nazi-Vergleich.

„Die Nazis waren eine linke Partei.“ Das zwitscherte Erika Steinbach jüngst via Kurznachrichtendienst „Twitter“ in die Welt hinaus. Laut und empört schallte es zurück – auch außerhalb der sozialen Netzwerke. Wie die CDU-Abgeordnete und Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen wagen sich immer mehr Politiker ins Netz – und verheddern sich darin mitunter gehörig.

„Man merkt sehr deutlich, ob sich ein Politiker vorher schon mit dem Thema Web 2.0 auseinander gesetzt hat, oder nicht“, sagt Valentin Tomaschek, Geschäftsführer des überparteilichen Vereins „PolitCamp“ mit Sitz in Hamburg. Auch wenn immer mehr Volksvertreter die neuen Medien für sich entdecken – Netzkompetenz sei längst nicht bei allen vorhanden. „Viele unterschätzen, welch hohe Welle Äußerungen in den neuen Medien schlagen können“, meint Tomaschek.

Den ganzen Artikel gibt es bei DerWesten



Keine Kommentare bisher.

Hinterlasse einen Kommentar →